Mit größter Ehre

Philipper 1,27–2,11 

Impuls: Pf. Christoph Maier 
Gespräch: Donnerstag, 24. Januar, 19.30 Uhr, Bethlehemgemeinde (Kurt-Eisner-Straße 22)

 

Zum Text

Der Philipper­brief ist Zeugnis eines regen Aus­tausches. Genaue Kennt­nis der Situ­ation vor Ort kenn­zeichnet den Brief. Das große antike Theater von Philippi in den Hang unter­halb der Akro­polis gebaut, habe ich von unserer Gemeinde­reise noch gut vor Augen. Die Wett­kämpfe, die darin statt­fanden, waren die Ana­logie, die jedem Gemeinde­glied sofort vor Augen standen, wenn Paulus vom „Kampf“ für den Glau­ben spricht (zusammen­kämpfen, gr. sun-athleo / Athlet!).

Sich gegen die Kon­kurrenten („Widersacher“) im Schweiße seines An­gesichts („Leiden“) durch­zu­setzen, ist die Auf­gabe, die die Ge­meinde aufs Engste mit ihrem Trainer (Paulus) ver­bindet.

Gelingen wird das – und hier bricht Paulus mit dem selbst­bewussten Vor­bild des Athleten – nur ge­meinsam, nicht aus eitler Ehre, sondern in De­mut mit der Ge­sinnung Jesu. Be­gründet wird das mit einem „alten“ Christus­bekenntnis (Phil 2,6-11). Der sog. Philipper­hymnus ist der Ge­meinde viel­leicht aus dem Gottes­dienst bekannt.

Zum Weiterdenken

  • Fragen nach Sinn und Glaube be­treffen mich existenziell. Paulus sieht den Glauben sportlich! Kann das eine An­regung für meine Lebens­themen und Glaubens­kämpfe sein?
  • Die Gesinnung Jesu wird ab Phil 2,1 be­schrieben. Suchen Sie die Worte heraus und schreiben diese auf einen Zettel.
  • Vergleichen Sie den Philipper­hymnus mit unserem Glaubens­bekenntnis. Was fällt Ihnen auf?