Meine Schöne, so komm doch

Hohelied 2,8-14. 7,11-14 (11.02.–17.02.)

Impuls: Pastor Friedbert Fröhlich
Gespräch: Donnerstag, 15. Februar, 19:30 Uhr Kreuzgemeinde (Paul-Gruner-Str. 26)

 

Text

Ge­schildert wird die schöne, unbe­schwerte und heile Seite der Liebe. Zu einer glück­lichen Liebes­be­ziehung kommt es, wenn für Beide Zeit und Ort passen. Auch Liebe hat ihre Zeit. Sie braucht Schutz, um zu ge­deihen. Und sie benötigt Re­sonanz, Zwei­samkeit, Er­widerung.

„Wenn du mich anblickst, werd’ ich schön, schön wie das Riedgras unterm Tau.“ (Gabriela Mistral) Wer geliebt wird, ist wie ver­wandelt. Liebe macht schön. Gott, der große Liebende, sieht uns mit den Augen der Liebe an und erkennt uns in all unserer Schön­heit. Hören wir seine Stimme? Sehen wir, wie er leicht­füßig über große Berge hüpft?

„Ich gehöre meinem Liebsten und er ist es, der mich begehrt“ (7,11 nach Basis_Bibel) Wer liebt und geliebt wird, kann er­leben wie Berge schwinden, Kälte vergeht und neue Lebens­früchte reifen. Ein Hohe­lied auf die Liebe.

Zum Weiterdenken:

  • „Meine Schöne, so komm doch!“ - Das sagt Gott zu mir. - Was bedeutet das für mich und mein Selbst­verständnis?
  • „Der Lenz ist herbei­gekommen“ - Die Liebe er­weckt zu neuem Leben. - Wo und wann habe ich schon erlebt, dass es neu Frühling werden kann?
  • „Steh auf!“ - Wer geliebt ist, kann sich auf­richten und Schön­heit sehen. - Wo er­lebe ich, dass etwas schön wird und ich auf­stehen kann?
  • „Schreite voran bis zu dir selbst, um deinen Gott zu treffen.“ (Bern­hard von Clairvaux) – In der Liebe treffe ich mich selbst und Gott. - Wie kann ich so lieben lernen, um mich und Gott zu er­kunden?

Diskussion:

Melden Sie sich bitte HIER an, um an der Diskussion teilzunehmen.


Bei technischen Fragen im Forum wenden Sie sich bitte an unseren webmaster. >E-Mail